„Man muß nicht unbedingt ein Schwarzer aus Mississippi sein, um den Blues spielen zu können.
Man muß ihn nur haben – den Blues.“
Calo Rapallo, gebürtiger Sizilianer, lebt im Remstal – und hat den Blues.

Seit über 30 Jahren hat er ihn. Seit er die Platten der Stones und von Jimi Hendrix gehört, ach was: verschlungen hat und in keiner Minute an etwas anderes denken konnte, als diese Musik zu machen.

Er hatte sie in sich, das spürte er schon als kleiner Junge. Die ersten Töne, die er selber auf einer Gitarre spielte, gaben ihm recht, und sehr bald nahm auch das Puplikum in den Liveclubs wahr,
daß da einer mit ganz besonderen Gaben daherkommt. Calo hat sie alle bespielt, die einschlägigen Clubadressen im Stuttgarter Raum, seine Heimat wurde jedoch bald der Schorndorfer Club Manufaktur, wo er unvergessliche Gigs inszenierte.

In über 30 Jahren Bühnenpräsenz hat sich Calo Rapallo einen Ruf als ernstzunehmender Musiker weit über den Stuttgarter Raum hinaus erspielt.

“ Er kann problemlos als einer der bedeutendsten Rockmusiker der Region bezeichnet werden“
( Zitat: Club Manufaktur-Schorndorf).

Keiner aus der oberen Gilde der hiesigen Rock- und Bluesszene, der nicht in einer Formation mit ihm gespielt oder mit ihm gejammt hat.

Calo Rapallo gehört ohne Zweifel zur Creme der deutschen Bluesgitarristen. Und in einer Hinsicht ist er vielleicht sogar der Beste: in seiner Fähigkeit, uns seine pralle Gefühlwelt mit der Gitarre unmittelbar und unverstellt mitzuteilen.

Seine Gitarre singt, schreit, weint, klagt an, triumphiert, bellt, schießt, schmeichelt, macht verliebt. Die Töne, die er spielt, sind authentisch, sind er. Der Blues eben.

Der Blues, der sich aus Höhen und Tiefen eines oft genug auf der Rasierklinge geführten abenteuerlichen Lebens nähert und uns beim genauen Zuhören mehr sagen kann als tausend intelligente Worte.